
Viele Kunden fragen derzeit, ob durch den Krieg im Nahen Osten ihre Rechnungen für Strom und Gas steigen werden.
Hierzu können wir eindeutig sagen, dass dies zumindest kurzfristig nicht der Fall sein wird. Stadtwerke kaufen den Großteil ihrer Energie langfristig und zu festen Preisen ein. Tagesaktuelle Schwankungen an den Spotmärkten schlagen deshalb nicht unmittelbar auf die Verbraucherpreise durch. Das war beispielsweise auch zu Beginn des Ukrainekriegs 2022 zu beobachten, als kurzfristig agierende Discounter reihenweise ihre Preise drastisch anheben mussten oder gar vom Markt verschwanden, während die Stadtwerke ihr Kunden weiterhin zu stabilen Preisen beliefern konnten.
Auch die Versorgungssicherheit der deutschen Haushalte ist nicht gefährdet: Deutschland bezieht den größten Teil seines Erdgases aus Norwegen. Flüssiggas (LNG) aus dem Nahen Osten sowie aus den USA spielt zwar eine Rolle im europäischen Markt, ist aber nicht der entscheidende Versorgungsbaustein für hiesige Stadtwerke. Im Fall eines entsprechenden Bedarfs ließen sich die Liefermengen aus Norwegen ausweiten. Angesichts der saisonal bedingt steigenden Temperaturen ist allerdings eher mit einer sinkenden Nachfrage nach Gas zu rechnen.
Daher sind nach aktuellem Stand derzeit keine Preisanpassungen geplant. Sollte der Konflikt jedoch wider Erwarten länger andauern und die Weltmarktpreise dauerhaft steigen, wären mittelfristig Auswirkungen auch auf den Preis von norwegischem Pipelinegas nicht auszuschließen.
Wir beobachten die Lage genau und informieren Sie selbstverständlich rechtzeitig, falls sich etwas an Ihren Tarifen ändern sollte. Davon ist aber wie gesagt aktuell nicht auszugehen.
Marketing und Presse
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